Staatssekretär Pronold zu Gast in Kulmbach

Hoher Besuch in der Baugenossenschaft! Auf Einladung von Landtagsvizepräsidentin und Auf-sichtratsvorsitzenden Inge Aures besuchte Staatssekretär Florian Pronold die Baugenossenschaft in Kulmbach.

Schwerpunkt des Besuches war das Thema Submetering. Wenige große Unternehmen beherrschen diesen Markt. Dies ist auch aus der Sicht des Bundeskartellamtes bedenklich, das in seiner 75 Seiten starken "Sektoruntersuchung Submetering" zu der Auffassung gelangt, dass der Wettbewerb bei den Ablesediensten belebt werden sollte. Die Baugenossenschaft beschäftigt sich schon sehr lange mit dem Thema Heizkostenabrechnungen. Die kosten nämlich eine Menge Geld und werden auch immer teurer. Die Baugenossenschaft in Kulmbach vermietet mehr als 1300 Wohnungen. Die Gebühren für den Ablesedienst werden dem Mieter weiterberechnet. Für eine eigentlich einfache Dienstleistung werden hohe Kosten berechnet. Ein Anbieterwechsel ist so einfach auch nicht möglich, hohe Wechselgebühren, lange Vertragslaufzeiten und zusätzliche technische Hürden erschweren einen Anbieterwechsel. Im April dieses Jahres hat die BG zusammen mit einer Berliner Firma die HP Heizkosten-Plattform gegründet. "Wir wollen in Zukunft eine faire Heizkostenabrechnung", so der Vorstand der Baugenossenschaft Udo Petzoldt. Petzoldt weiß aber auch, dass es nicht einfach wird, die Mauern zu durchbrechen, schließlich handelt es sich um ein Milliardengeschäft, das momentan fünf große Unternehmen für sich beanspruchen.

Bei Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit der Zuständigkeit für Bau und Stadtentwicklung, hat das Kulmbacher-Berliner Gemeinschaftsprojekt offene Ohren gefunden. Pronold hat sich mit dem Thema befasst. "Wir haben in diesem Jahr den Kartellbericht bekommen, aus dem hervorgeht, dass tatsächlich die Mieter abgezockt werden von Firmen, die fest verankert sind und Gewinne zulasten des Themas bezahlbares Wohnen machen." Dass es jetzt aus dem Genossenschaftsbereich eine Initiative  gibt, die versucht, eine eigene Plattform anzubieten, begrüßt Pronold ausdrücklich. Erst einmal soll das neue System für die Abrechnungen der Baugenossenschaft verwendet werden. Wenn alles reibungslos läuft, wollen die Firmengründer ihr System auch anderen Vermietern zugänglich machen. "Wenn sich das durchsetzt, stehen wir vor einer Revolution im Bereich der Heizkostenabrechnung", zeigte sich auch der SPD-Bundestagskandidat Thomas Bauske begeistert.

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Richtfest Hollergasse 27

Der Rohbau steht und so konnte auch am 27.07.2017 Richtfest in der Hollergasse gefeiert werden. Der Geschäftsführer der Firma Göhl GmbH, Josef Fugmann, sprach den Richtspruch und bedankte sich zugleich bei allen beteiligten Firmen für die bisher geleisteten Arbeiten. Beim anschließenden gemeinsamen Essen in der AWO in Kulmbach sprach auch der Vorstand der BG Udo Petzoldt den Firmen und Handwerkern seinen Dank aus.

Neubau Hollergasse

Unser erster Neubau seit 23 Jahren ist so langsam am entstehen. Die Bodenarbeiten wurden im April abgeschlossen, nun beginnt es mit der Aufmauerung der Kellerräume. Der gesamte Rohbau der Hollergasse 27 soll im Sommer bereits stehen.

Wohnungstag 2017

Bereits zum neunten Mal hat das Verbändebündnis Wohnungsbau den Wohnungstag in Berlin durchgeführt. Die Veranstaltung stieß bei Politik und Medien auf großes Interesse.

 

Der Wohnungsmangel durchdringt Deutschland, so das Ergebnis der Studie. Die neue Wohnungsknappheit ist mittlerweile in 138 Städten und Gemeinden angekommen - in einem Drittel der Kommunen. Der Wohnungsmangel reicht damit weit über die Ballungszentren hinaus und hat auch die ländlichen Regionen längst erreicht. Auch für Haushalte mit mittleren Einkommen wird es immer schwieriger Wohnungen zu finden. Die Bezahlbarkeit von Wohnraum ist laut einer Prognos-Umfrage für mehr als die Hälfte der Bevölkerung eine große Herausforderung.

 

GdW Präsident Axel Gedaschko fordert die Politik zum Handeln auf: "Beim bezahlbaren Wohnungsbau ist die Politik am Zug. Gas geben statt bremsen muss das Motto lauten." In den Großstädten würden hunderttausende Wohnungen fehlen, insgesamt 400.000 müssten pro Jahr neu gebaut werden. Doch statt den Neubau mit den richtigen Instrumenten anzukurbeln, werde der Flaschenhals für die Neubauprojekte der Unternehmen immer enger. Als größte Hemnisse für den Wohnungsbau nannte der GdW-Präsident zu geringe Planungs- und Genehmigungskapazitäten in den Städten, fehlende oder zu teure Grundstücke, überhöhte Steuern und Preise und langwierige Genehmigungsverfahren. "Es muss in Zukunft wieder möglich sein, auch ohne Förderung bezahlbare Wohnungen für die Mitte der Gesellschaft zu bauen", so der GdW-Präsident weiter.

 

Ein Highlight der Veranstaltung war sicherlich der Vortrag von Sascha Lobo. Sascha Lobo ist Autor, Blogger, Microblogger und Strategieberater mit den Schwerpunkten Internet und Markenkommunikatin. Seine Präsentation: "Was Big Data mit uns macht" machte allen Beteiligten deutlich klar, dass die Digitalisierung weiterhin stark voranschreitet und auch vor der Immobilienwirtschaft keinen Halt macht.

 

Mitgliederzeitung ist online

 

 

Noch rechtzeitig vor dem Osterfest wurde unsere neue Mitgliederzeitung fertiggestellt. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Durchlesen unserer neuesten Ausgabe. Klicken Sie einfach einmal rein!

Mitgliederzeitung

Mieter in einer Genossenschaft

Ein interessanter Artikel zum Thema: "Mieter in einer Genossenschaft" stand Anfang Februar in der Bayerischen Rundschau. Lesen Sie nach!

 

BR Presseartikel
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Neubau Hollergasse

Seit 1994 wurde in der Baugenossenschaft Kulmbach nicht mehr neu gebaut. Dies wird sich nun in diesem Jahr ändern. 14 neue Mietwohnungen in der Hollergasse sind ab Winter 2017/18 bezugsfertig.

 

Neubau Hollergasse.pdf
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Ihre Ansprechpartner rund um den Neubau sind Regina Weingardt und Silke Eber von der Vermietungsabteilung der Baugenossenschaft Kulmbach und Umgebung eG.

 

Telefonnummer: 09221 - 67020

Abriss Hollergasse 27 - 31

Die Hollergasse 27 - 31 ist nun Geschichte. Ende des letzten Jahres wurden die drei kleinen Häuser abgerissen. An die Stelle der kleinen Siedlungshäuser wird 2017 ein moderner Neubau entstehen.

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Baugenossenschaft Kulmbach

und Umgebung eG

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95326 Kulmbach

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